Überaktivität ⁄ Hyperaktivität (ADHS)
Unruhige, wilde Kinder gibt es schon immer, doch nimmt die Häufigkeit in den letzten Jahren rasant zu, zum Leidwesen der Eltern und Lehrer.
Überaktive Kinder rutschen wie der klassische „Zappelphilipp“ aus H. Hoffmanns Buch "Der Struwwelpeter" auf Stühlen hin und her, fuchteln häufig mit den Händen und wippen mit den Füßen. Sie können ganz schwer für längere Zeit sitzen bleiben oder gar ruhig spielen. Oft reden sie dazwischen, provozieren oder stören andere. Es fällt ihnen schwer Regeln und Grenzen einzuhalten, sie sind sehr risikobereit und immer in Bewegung.
Die möglichen Ursachen hierfür sind zahlreich und vielfältig. Ein Teil der Experten geht davon aus, dass Überaktivität (Hyperaktivität) von einem gestörten Hirnstoffwechsel herrührt. Sicher tragen aber auch die veränderten Lebensformen, Bewegungsmangel, die allgemeine Reizüberflutung sowie ungute Ernährungsgewohnheiten ihren Teil bei.
Kinder mit AD(H)S unterstützen – Überaktivität mindern:
- Muskuläre Entspannung – motorische Unruhe reduzieren
- Bewegungen koordinieren lernen (Grob- und Feinmotorik)
- Training des körperlichen Gleichgewichts
- Optimale Zusammenarbeit der Gehirnbereiche erreichen
- Wahrnehmungsschulung (visuell, auditiv, taktil)
- Mit Emotionen umgehen lernen – Impulsivität reduzieren
- Innere Anspannungen lösen – ausgeglichener sein
- Soziale Kompetenzen ausbauen – zwischenmenschliche Konflikte meistern lernen
- Lernschwierigkeiten meistern – erfolgreich in der Schule sein
- Selbstwertgefühl stärken – Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten erlangen
- Gezielter Einsatz von Entspannungstechniken – besser Einschlafen können
Ruhelosigkeit mindern – soziale Kontakte verbessern!
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